Mein Zelt ist nicht IT bespielt und dient mir bisher nur als der Platz, an dem ich schlafe und mein Zeug lagere. Grundsätzlich will ich das auch gar nicht ändern, da ich eh ständig draußen unterwegs bin und lieber mit anderen Spielern in der Taverne zusammen treffe, als mich ins Zelt zu hocken.

Trotzdem habe ich auf dem Epic Empires morgens auf dem Bett gesessen, mich umgeschaut und mich hat kaltes Grausen gepackt. Alles findet Platz, ich finde auch alles (wenn es auch nicht so aussehen mag), aber mich hat die Unordnung einfach angenervt. Ganz ordentlich wird es wohl nie sein, denn wenn man tief in der Nacht zurück kommt muss das Zeug, das man einfach nur noch auszieht, irgendwo hin – aber ob das wirklich so aussehen muss wie auf dem Foto, bezweifle ich dann doch.

Ich möchte es gemütlicher haben, denn die Zeit im Zelt – so kurz sie auch sein mag bzw. gerade wenn die Nacht kurz ist – soll ja meiner Erholung dienen und ich möchte nicht direkt nach dem Erwachen in eine Sinnkrise stürzen. Ergo muss und soll sich da etwas ändern, wobei das ein Projekt für die Larpsaison 2019 sein wird, da dieses Jahr ja nur noch ein Zeltcon ansteht.

Ich habe ein Legio-Zelt und bin mit diesem an sich zufrieden. Es hat ein kleines Packmaß, ist schnell auch alleine aufgebaut, ich kann fast gerade den Eingang durchschreiten und mit seinen Abmessungen passt es immer in irgendeine Ecke und in jede Größenbeschränkung. Man kann auch zu Zweit darin schlafen, wobei ich – auch auf Grund dessen, dass ich wegen meiner Depression etwas Rückzugsraum für schwierige Augenblicke begrüße – es lieber alleine nutze.

Ich habe mir mal Gedanken gemacht, was ich so benötige und wie ich das auf der Fläche unterbringe – so, dass ich auch vernünftig rankomme an das, was ich wirklich benötige. Rausgekommen ist dieser Plan:

Von dem Bett, das ich bisher habe und auch grundsätzlich bequem ist, möchte ich auf eine Luftmatratze umsteigen. Mit einer Breite von ca. 120 cm bietet sie einfach etwas mehr Platz und ist mit Kissen und Decken gemütlicher herzurichten, da diese nicht ständig runterfallen. Vor die Matratze kommt – wie auch schon bisher – ein Teppich.

In die hinterste Ecke kommt die Kiste, in der ich die Decken und so zum Larp-Transportiere und in der während des Cons mein OT-Kram (in erster Linie Kleidung) drin liegt. An die muss ich während der Veranstaltung eh nicht ran. Direkt daneben kommt die Reisetasche mit den Sachen, die man zum wechseln braucht und dem Hygienezeug. Da habe ich auch immer schnell Zugriff drauf.

An der Wand befinden sich auch die beiden Ikea-Kisten, in denen sich die Kleidung und etwas Ausrüstung meines Charakters befindet. Denn beim EE habe ich endgültig festgestellt, dass zwei Kisten locker ausreichen, um das Equipment zu transporieren. Dieses wird nur noch ergänzt durch ein paar Kleidungsstücke, die ich auf Kleiderbügeln an der Firststange aufhänge.

Gegenüber befindet sich dann eine Kiste, in der ich die Wasserflaschen und anderes Kleinzeug rein stellen bzw. legen möchte. Die wild in der Gegend rum fliegenden Wasserflaschen nerven etwas und sind unbequem zu transportieren. Daher soll es dafür zukünftig eine Kiste geben. Daneben meine IT-Kiste mit Teller, Besteck, etc..

Das Wichtigste ist aber, dass ich das Zeug abdecke. Also selbst wenn es in den Kisten mal etwas kruscheliger sein sollte, kann ich das damit verdecken. Einfach, weil Ordnung doch etwas meiner Seele gut tut. 😉

4 thoughts on “Zelteinrichtung – es muss sich was ändern!”

  1. Interessante Pläne! Ich bin ja kein Kistenfreund, weil flexible Tüten einfacher ins Auto gequetscht werden können und vor allem auf Hauscons wesentlich besser zu verstauen sind (Kisten sind gerade in kleinen JH-Zimmern die Pest!), aber im Zelt finde ich nach dem zweiten Tag kaum noch was wieder und das nervt, weil ich eigentlich sehr ordentlich bin.
    Mein Zelt ist mit ca. 1,70 m (quadratisch) allerdings auch viel kleiner. Irgendeine Lösung für mehr Ordnung will ich mir aber auch mal überlegen.

    1. Ich nutze die Kisten von IKEA, die auch schön im Fahrzeug stapelbar sind. So bekomme ich alleine direkt hinter den Sitzen schon 6 Kisten im Auto unter. Bei Hauscons kommt es immer auf die Höhe unter dem Bett an. An den Tüten, die ich auch früher genutzt habe, hat mich gestört, dass ich letztendlich immer gewühlt habe und dann alles durcheinander gewesen ist.

  2. Ich bastel und baue ja auch gerade daran die Zelteinrichtung IT zu machen. Über einige Sachen werde ich wohl nach der Blogpause im September dann was schreiben. Ich will aber mein Zelt auch notfalls mal IT bespielen, wenn ich die Kerzen verkaufe und ansonsten gehts mir auch hauptsächlich darum, dass ich die Zeltklappe mal offen lassen kann ohne mich dafür zu schämen wie es drinnen aussieht.

  3. Das klingt nach einem guten Plan!
    Ich lager momentan nur auf Mittelaltermärkten und habe dort gerne mein Zelt offen stehen, sodass jeder hereinsehen kann. Wenn man jeden in sein Zelt sehen lassen möchte, sollte das auch nicht grade unordentlich aussehen, darum habe ich mir auch die Gedanken machen müssen wie du jetzt.

    Ich habe eine Holzkiste in der ich meine ganzen Klamotten verstaut habe und auf der Truhe habe ich Tagsüber eine Kerze und ein Kreuz stehen. Daneben habe ich eine Klappbox, in der alles mögliche liegt, was nicht herumfliegen soll. Die Klappbox wird dann mit einer Decke verdeckt, dadurch sieht das ganze auch schon mal ordentlich aus. Die Decke ist so groß, dass die Kühlbox mit Lebensmitteln auch noch drunter passt.
    Je nachdem ob meine Freundin mitkommt oder nicht habe ich entweder ein Feldbett oder ein Doppelbett von IKEA dabei. Unter dem Bett werden dann Säcke und Gurte vom Transport verstaut und ein Sack mit Schmutzwäsche. Tagsüber habe ich auf dem Bett eine Tagesdecke liegen, dann kann keiner unter das Bett sehen.

    Ich persönlich bin kein Fan von einer Luftmatratze und würde da lieber ein Feldbett nehmen.

    Ansonsten finde ich deine Ideen aber ganz gut.

    Gruß
    Maximilian

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