Nachdem ich jetzt noch ein paar Mal drüber geschlafen habe ist die Entscheidung über das neue Outfit von Anselm nun endgültig gefallen. Fast alle Sachen außer dem Stoff sind indessen bestellt und auch diese Bestellung wird noch diese Woche rausgehen. Stichtag zur Fertigstellung und zum Auftritt von Anselm in den neuen Klamotten ist dann am Ostercon. Und so soll es dann aussehen:

A Die Kopfbedeckung

Selbst genäht; Wollstoff „Hannah“ Dunkel-Anthrazit, Futter aus Leinenstoff „Holmar“ Schiefergrau, Applikation Axt aus Wollstoff „Gaby“ Rubinrot

B Die Kleidung

Die Reisekleidung von Anselm besteht aus:

  • Untertunika, selbst genäht, Leinenstoff „Holmar“ Dunkelrot, Langarm, ggf. schwarze Handnähte
  • Tunika, Mytholon-Tunika Gadaric aus Canvas, schwarz, verziert mit roten Handnähten an den Rändern, aufgenähte rote Axt auf der linken Brust
  • Gambeson, gebraucht gekauft, Mi-Parti Schwarz-Rot, ggf. ohne Ärmel getragen
  • Weste mit Scheinärmeln, Weste aus Wollstoff „Hannah“ Dunkel-Anthrazit, Scheinärmel Dorlónien aus Wollstoffen „Gaby“ Curcuma und „Hannah“ Grau-Melange, Scheinärmel Vashanka aus Wollstoffen „Hannah“ Dunkel-Anthrazit und „Gaby“ Rubinrot, Weste und Scheinärmel gefüttert mit Leinenstoff „Holmar“ Schiefergrau, Applikationen aus Wollstoff „Hannah“ Rubinrot, Säume mit roten Handnähten
  • Schwarze Stoffhose (vorhanden)
  • IT-Stiefel (vorhanden)
  • Brünne (vorhanden)
  • Plattenkragen und Plattenschultern Markward, brünierte Ausführung, gebraucht gekauft (Foto)
  • Stulpenhandschuhe, schwarz – müssen noch ausgesucht und bestellt werden

C Die Vashanka-Gugel

Gugel in der Form der „Orktrutzer Gugel“ aus Wollstoff „Hannah“ Dunkel-Anthrazit, gefüttert mit Leinenstoff „Holmar“ Schiefergrau, Applikation Wollstoff „Gaby“ Rubinrot, wahrscheinlich mit roten Handnähten

D Die Stola

Stola aus Leinenstoff „Holmar“ Dunkelrot, gefüttert mit Leinenstoff „Holmar“ Schiefergrau – was die Symbole, Verzierungen, Stickereien (?), etc. angeht bin ich aber noch sehr unschlüssig …

E Die Blutkette

Die Gebetskette muss ich noch basteln und das Gebet dafür fertig schreiben. Die bleibt aber (nachdem meine Frau die Gebetskette von Hetja im Wald verloren hat) meist in der Umhängetasche. Die Tasche ist übrigens hier nicht aufgeführt, aber es handelt sich um eine schwarze Canvas-Umhängetasche von Mytholon, die ich mit roten Handnähten versehen habe. Die soll aber auch noch Knöpfe zum Verschließen erhalten.

F Die Axt

Diese formschöne Axt vom Handelshaus Rabenbanner steht schon ein paar Monate bei mir und wird auf dem Ostercon wohl das erste Mal zum Einsatz kommen. Die Doppelblattaxt vom Pahia-Con werde ich aber auch vorsichtshalber als Reserve mal mitnehmen. Sicher ist sicher.

G Das Weiheband

Als ich vor einigen Jahren das erste Mal mit Anselm Waffen geweiht habe, habe ich jeder geweihten Waffe ein Segens- bzw. Weiheband umgebunden. Weiß natürlich, da ja geweihte Waffen mit einem weißen Band gekennzeichnet werden sollen. Damit habe ich das regeltechnisch Notwendige ins IT-Spiel übertragen. Das würde ich gerne wieder machen, aber die alten Bändern sind nicht nur verschlissen, sondern entsprechen mit ihren rudimentär genähten Bändern und dem mit Stoffmalfarbe aufgemalten Sprüchen und Symbolen nicht mehr ganz meinen Ansprüchen. Wer ergo eine Idee hat für gut aussehende und preiswerte Weihebänder: Her damit!

H Das Brevier

Das Brevier muss bis zum Ostercon fertig geschrieben und gedruckt werden. Immer mal wieder bin ich dabei die die Texte zu formatieren und in ein schönes Layout zu bringen, neue Gebete und Geschichten zu schreiben, Zeichnungen anzufertigen, … es bleibt aber auf jeden Fall noch gut zu tun.

Alle aufgeführten Stoffe bestelle ich übrigens bei aktivstoffe.de – wie eigentlich fast alle von mir verwandten Stoffe. Und jetzt wird in die Hände gespuckt und los gelegt … 😉

4 thoughts on “Anselm #9: alea iacta est”

  1. Hallo,
    erstmal bin ich froh, dass du mit Anselm zur Falkenau-Con kommst. Dann weiß ich schon, hinter wessen Axt Brea in Deckung gehen kann 😀
    Zu den Weihebändern: ich hab in der Larp-Outfit-Gruppe öfters von Siegelbändern aus Leinen gehört. Diese werden auf Papier geklebt und dann mit dem Drucker mit passender Schrift oder Symbolen versehen. Vielleicht wäre das eine schnelle und kostengünstige Lösung. Du wirst ja mehr als zwei brauchen und dann wäre mir besticken schon zu aufwändig. Insbesondere wenn dann auch noch eins verloren oder kaputt geht.
    Zur Kleidung: ich hätte bei den größeren dunklen Flächen etwas Sorge, dass es zu leer und platt wirkt. Der Stoff ist nicht besonders stark strukturiert, oder? Aber mit den roten Handnähten sollte es eigentlich passen. Weißt du schon, welchen Stich du verwenden willst?
    Liebe Grüße,
    Marie

    1. Hallo,
      Danke für den Tipp. Da werde ich mal drüber nachdenken, denn da die ja für jede geweihte Waffe gebraucht werden sollten das schon 5-6 Stück sein. Wobei ich auf Grund der Conlänge und möglichen Verlusten womöglich noch über mehr Weihebändern nachdenken sollte.
      Ich habe mich dieses Mal gegen den rein schwarzen Stoff entschieden, sondern für einen Wollstoff in Dunkel-Anthrazit, da dieser etwas Struktur aufweist. Genau aus den von Dir genannten Gründen. Hoffe, dass das und die Handnähte ausreicht, da ich mir sonst wohl noch was überlegen muss.
      Hauptsächlich arbeite ich mit dem Knopflochstich, weil ich den einfach schön finde. Auch wenn es viel Arbeit ist und man ihn eng setzen muss, damit es wirklich gut aussieht (wie man z.B. an Askirs Weste sieht). An einigen Stellen wohl auch mit dem Vorstich. Auch der Hexenstich sieht grundsätzlich gut aus, aber den bekomme ich leider noch nicht gleichmäßig hin, wie man Anselms derzeitiger Gugel vielleicht erkennen kann).
      Liebe Grüße, Hagen

      1. So ganz freihändig finde ich den Hexenstich auch schwierig. Ich habe bei Breas Tasche erst mit Schneiderkreide alle 0,5 cm markiert, damit es regelmäßig wird. Da das aber auf Dauer auch zu lästig ist, hab ich dann erst ein normales Maßband nehmen die Naht gelegt und benutze jetzt ein Papiermaßband, das ich einfach auf den Stoff feststecke. So wird es bei mir ganz gut.
        Wenn die größeren Flächen zu leer wirken, könntest du ein Muster aussteppen. Also mit Garn in der gleichen Farbe wie der Stoff, sodass man nur eine Struktur erhält. Vielleicht mit einem passenden Muster aus der Kirche? Es wäre natürlich viel Aufwand, würde aber bestimmt ziemlich gut aussehen.
        Naja, aber erstmal schauen, wie es wird 🙂 Für weitere Modifikationen ist ja auch später noch genug Zeit.

        1. Ich würden den Hexenstich an der Gugel machen, wo es durch die Biegung noch zusätzlich schwierig wird. Aber wie Du schon sagst: Erstmal das Zeug nähen, dann schauen und dann – wenn die Zeit es zulässt – noch die Modifikationen machen. 😉

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