Einführung in die theoretischen Grundlagen der Nekyomantie

Es ist jetzt schon ein paar Jahre her, dass ich meinen ersten Einzumer Charakter erstellt habe: Dr. Dr. Bram van de Watervallen, Professor im sphärenkundlichen Kolleg des Fürstlichen Instituts der freien magischen Wissenschaften und arkanen Theorien zu Lavagrund im Fürstentum Einzum des Kaiserreiches Lupien. Einen Magietheoretiker, der sich durch seine Spezialisierung im Besonderen mit paranormalen Vorkommnissen und Wesen befasst. Neben Geistern zählen dazu natürlich gerade im Larp die bivitalen Kreaturen, Untote, animierte Leichname, wandelnden Tote und wie man sie sonst noch nennen kann. Eine Form von Gegnern, die den meisten Larpern bzw. deren Charakteren nach wenigen Cons nicht unbekannt sein dürfte.

Für das lupianische Con auf der Magierakademie zu Muntia vor ein paar Jahren, wo ich den Charakter zum ersten mal spielte, habe ich mich dann mal in das Thema vertieft. Schließlich lebt eine Akademie von Vorlesungen und natürlich hat sich auch mein Professor nicht nehmen lassen eine solche zu halten. Natürlich über ein Thema, das seinen Studien entspricht: Der Nekyomantie. Die Nekyomantie ist eine Unterart der Nekromantie. Während Letztere eher die Weissagung aus Toten bezeichnet steht die Bezeichnung „Nekyomantie“ ausschließlich für die Animation von Leichnamen. Die Vorlesung ist in Muntia so gut angekommen, dass ich sie einige Monate später an der Akademie in Amonlonde noch mal gehalten habe.

Das liegt jetzt schon einige Jahre zurück und in der Zeit ist die Datei natürlich verschwunden, aber ich habe in meinen Unterlagen zumindest eine handschriftliche Abschrift finden können. Die habe ich jetzt abgetippt und noch um ein paar Kleinigkeiten ergänzt und erweitert, um die Forschungsergebnisse meines Professors auch einem weiteren Kreis von Interessierten zugänglich zu machen. Unter folgendem Link ist sie als PDF (schon fertig für den IT-Gebrauch) erreichbar:

Einführung in die theoretischen Grundlagen der Nekyomantie
Das grundlegende Wissen der Nekyomantie
als Basis für die Anwendung und Bekämpfung

Über Kritik, Lob, Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge
via Kommantarfunktion würde ich mich freuen.

Die tolle Grafik hatte übrigens Manuel Orazi (1860-1934)
für sein Buch „Calendrier Magique“ angefertigt.

Hinweis: Diese Einführung basiert zwar soweit möglich, recherchierbar und für das Liverollenspiel (Larp) sinnvoll auf den historisch überlieferten Mythen und Aberglauben, ist aber keine für das reale Leben gedachte Ausarbeitung sondern nur für den Gebrauch in der fiktiven Welt des Larp gedacht. Die Nutzung und Verbreitung der Ausarbeitung zu privaten und nicht-kommerziellen Zwecken ist unter Angabe des Urhebers gestattet.

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