Schlagwort: Keiler

  • Die letzten Tage hatte ich etwas Zeit und so sind weitere Ideen und daraus resultierend auch neue Skizzen entstanden. Dazu zählt eine Variante mit dem Orktrutzer Wappen, bei dem ich mich auch von den Sinnsprüchen der Häuser bei „Game of Thrones“ habe inspirieren lassen. „Aus Treue erwächst Stärke“ finde ich für die Mark Orktrutz passend, denn es beinhaltet die Treue zum Reich ebenso wie die Treue zu den Waffengefährten – und natürlich auch zu den Göttern.

    Letztere habe ich – auf Grundlage von Zeichnungen des Codex Manesse – mal versucht zu zeichnen. Das auch im Vorgriff darauf, dass ich vorhabe mir für Mathras noch ein Triptychon für Reisen zu bauen, bei dem ich dann diese Zeichnungen verwenden möchte. Ich denke Jeder, der sich mit dem dorlónischen Pantheon auskennt, dürfte die fünf Götter erkennen und zuordnen können.

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    Ideen? Meinungen? Tipps? Tricks? Anregungen? Lob? Kritik?

  • Das Dorlóniencon liegt jetzt schon ein paar Wochen zurück und wenngleich die Dorlónier (ausnahmsweise) nicht siegreich waren, hatte ich verdammt viel Spaß mit vielen netten Menschen und guten Spielern. Meine (und andere) Reviews auf das Con findet man hier, weswegen ich auch hier nicht noch mal alles in epischer Breitet ausrollen muss.

    Auf dem Dorlóniencon hatte ich aber am letzten Abend eine Begegnung der seltsamen Art, als ich Reichsritter Mathras von Orktrutz gefragt wurde, ob er was mit der Söldnertruppe der „Keiler“ zu tun hat oder dazu gehört. Ich habe gar nicht gewusst, wovon diese Leute (also die NSCs in ihren normalen Rollen) eigentlich reden. Mir wurde der Zusammenhang aber klar, als ich mal nach dieser Söldnertruppe gegoogelt habe – und man beachte ihr Wappen: Klick! Nachdem schon in den letzten Wochen, egal wo meine neue Kleidung mit dem Keiler veröffentlicht wurde, direkt der Verweis zur Hardenberger Alkoholika gezogen wurde, war das der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

    Nach Rücksprache mit einigen alten und neuen Orktrutzern und natürlich seiner Lordschaft waren wir uns einig: Es wird Zeit für ein eigenes, unverwechselbares Wappentier. Und lieber jetzt, als wenn alle Orktrutzer ihre neue Kleidung haben. Für mich bedeutet das natürlich einige Näharbeit, um die aktuellen Keilerköpfe zu ersetzen. Aber lieber jetzt Augen zu und durch, als sich die nächsten Monate und Jahre darüber zu ärgern, dass man es nicht gemacht hat. Also habe ich mich mal an Skizzen gemacht, um einen eigenen Keilerkopf (denn das Wappentier ändert sich ja nicht) zu entwerfen – hier ein paar der Skizzen:

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    Wenn der Keiler schon mal neu gemacht wird, dann wollte ich auch weg von dem Kuschel-Keiler hin zu einem angriffslustigeren und aggressiveren Kampf-Keiler. Daher die kämpferische, schräge Kopfhaltung und auch die längeren Hauer (sowie den oberen Hauer des Wildschweins, der ja bisher gefehlt hat). Auch sollte er nicht mehr hechelnd die Zunge raus strecken. Während die ersten Skizzen mich noch stark an einen Wolf mit langen Unterzähnen und plüschigem Fell am Hals erinnerte, wurde immer mehr ein sichtbarer Keiler daraus. Hier mal das alte Wappen mit dem Kuschel-Keiler und das neue Wappen mit dem Schlachten-Keiler:

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    Wie gefällt Dir das neue Wappentier der Rittermark Orktrutz?

  • Nur noch vier Mal schlafen, dann geht es zum Dorlóniencon. Die Kopfbedeckungen von Mathras und Doran haben jetzt auch zwei neue, tolle Zinnabzeichen. Auf Mathras Wollkappe ein Schneelöwe und auf dem Jagdhut von Doran einen Keilerkopf.

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  • Auch wenn das Fell vom Fuchs oder Marder oder wasauchimmer toll ist und ich es für einen Schnäppchenpreis auf dem Flohmarkt bekommen habe, tendiere ich doch dazu meinen Mantel ohne den Pelz zu lassen. Zumal sonst ja auch der Keiler nicht mehr sichtbar wäre. Gestern ist übrigens noch die weiße Cotte (nicht im Bild) und die schwarze Surcotte fertig geworden, wie man sieht:

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    Jetzt fehlen nur noch Tasselscheiben als Verschluss für den Mantel und ein paar Kleinigkeiten, die ich noch in Handarbeit erledigen muss. Und natürlich der Wappenrock und die Gugel – aber da warten wir ja derzeit auf neue Stoffproben. Zumindest haben wir schon eine Idee, was wir mit dem Wollstoff in Grau-Melange machen könnten: Einen Mantel oder eine Garnache für den Knappen.

    Derweil sitze ich – in Absprache mit einigen Anderen – an einem Leitfaden für Spieler in der Rittermark Orktrutz. Damit jeder schon vorher weiß, auf was er sich bei uns einlässt. Mit Erklärungen zu den Hintergründen, den Spezien, den möglichen Rollen, den Einheiten, dem Spielstil, der Kleidung und Ausrüstung, etc. Derzeit aber noch „Work in process“.

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  • Die neuen Stoffproben von Aktivstoffe sind angekommen und ich weiß, warum diese schon seit Askirs neuer Kleidung mein bevorzugter Stofflieferant sind. Abgesehen von dem netten Kontakt via Mail und tollen sowie schnellen Service, haben sie einfach schöne Stoffe in vielen Farben. Nachdem das „Ocker“ beim Leinenstoff „Holmar“ schon vielfach für Mathras gebraucht wurde, nehmen sie jetzt noch ein Dunkelgrau in ihr Programm – und das Stoffmuster hat mich davon überzeugt, dass ich mit diesen Leinenstoffen (gefüttert mit weißem Stoff) den neuen Wappenrock des Reichsritters nähen werde.

    Auch die Stoffe der anderen Muster sind direkt auf meiner Bestellliste gelandet: Wollstoff „Gaby“ in Curcuma und Wollstoff „Hannah“ in Grau-Melange. Daraus entsteht erst mal die Gugel für den Ritter, später sicher auch noch andere Mi-Parti-Kleidungsstücke. Mit den Leinenstoffen für den Wappenrock und den Wollstoffen für die Gugel stehen damit auch die Stoffe und Farben für die noch entstehende Truppe aus Orktrutz fest. Wobei die Waffenknechte sich mit ihrem Wappenrock an den des Ritters orientieren werden – nur ohne den Schneelöwen drauf und von der Länge bis Kniehöhe.

    Apropos Wappenrock: Ich habe einen Favoriten. Erst habe ich ja zu den traditionellen Formen tendiert, aber irgendwie war mir das zu überladen. Und es war mir auch einfach zuviel Aufwand. Den Löwen finde ich (auch wenn er auf dem Wappen in die andere Richtung blickt) auf der rechten Seite, damit er nicht vom Schwert verdeckt wird, sinniger. Und da ich den goldenen Löwen auf grauem Grund schöner finde als anders herum, müsste es dann die geviertelte Lösung sein. Ich weiß aber jetzt schon, dass ich mich noch verfluchen werde, wenn ich den Löwen annähen muss …

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    Auch bei der Tunika/Surcotte hat sich – wie man sehen kann – etwas getan. Um micht warm zu halten habe ich einen Garde-Corps und einen Mantel – da brauche ich nicht noch eine Surcotte aus Wolle mit langen Ärmeln und Kapuze (die dann auch irgendwie die Gugel unnötig machen würde). Mit Mathras fehlt mir ja eher was für Abende in einer warmen Taverne oder für den Sommer. Also wird es eine Surcotte aus dünnerem Stoff (aber natürlich gefüttert) ohne Ärmel. Da drunter wird dann die goldfarbene Cotte getragen, um einen schönen Kontrast zu haben.

    Auf der Skizze ergo die Sachen, die jetzt noch bis zum Dorlónien-Jahresabschlusscon entstehen sollen: Cotte aus goldfarbenem Leinen, Cotte aus weißem Leinen, Surcotte ohne Ärmel, Gugel aus Wolle in Mi-Parti und der Wappenrock. Auf dem Foto der „neue“ Gambeson. Ich hoffe das reicht für das Con erstmal …