10/9/16

Comic: Wir brauchen einen Plan …

Seitdem meine Frau und ich unsere Charaktere Hetja und Anselm wieder reaktivieren und überlegt haben sie gemeinsam zu spielen, haben wir uns natürlich auch gefragt, wie diese Zusammenarbeit wohl aussehen könnte. Hier ist eine Möglichkeit 😉 😀

2016-10-09_comic_dorlonien_01

05/8/16

Der Burnout fordert seinen Tribut

Heute sind meine Frau und ich aus einem einwöchigen Urlaub in Mallorca zurück gekommen. Oft habe ich dabei auf Felsen über einsamen Küsten gestanden und mich gefragt, warum eigentlich weder die „Knurrhahn“ noch die „Morgenstern“ dort vor Anker liegen. Davon abgesehen habe ich den Urlaub aber auch genutzt, um fern von den alltäglichen Problemen daheim, über meine Situation und meine Zukunft nachzudenken. Auch wenn man nicht von sich selber Urlaub machen kann und – in meinem Fall – Burnout und Depression mit an den Urlaubsort nimmt, habe ich doch ein paar Entscheidungen getroffen, die mich weiter führen. Dazu zählt auch, dass ich in meiner jetzigen Situation nur das machen sollte, was mir gut tut, womit ich mich wohl fühle und was mich weiter bringt.

Darauf basierend habe ich mich der Tatsache stellen müssen, dass das „Zeit der Legenden“ Ende dieses Monats nicht dazu gehört. Schon der Gedanke an den Aufwand für die mehreren Tage zu packen und zu laden bereitet mir Magengrimmen. Ein Magengrimmen, dass ein Anzeichen meiner Überforderung ist. Überforderung angesichts eines unbekannten Geländes, eines für mich neuen Spielkonzeptes mit einer Kolonie, eine ungeklärte Sanitärsituation, der Aufwand mit einem eigenen Zelt und der Selbstverpflegung – und die derzeitige Organisation der Platzverteilung für die Zelte auf der neuen Location macht diese Unsicherheit nicht besser. Es tut mir einzig leid wegen Balu, Milla und ihrem Mann – lieben Menschen, die ich aber auch gerne OT mal wieder sehen würde (was ich mal in Angriff nehmen sollte).

Auf Grund meiner derzeitigen „Belastungsstörung“ muss ich mich aber nicht in für mich ungeklärte Situationen begeben, aus denen ich nicht so einfach aussteigen kann. Situationen, die mich schon im Vorfeld über Wochen belasten. Da hat Niemand was von – am wenigsten ich. Daher habe ich mich – mitten in den Bergen von Mallorca, umhüllt von Nebelschwaden – entschieden meine ZdL-Karte zu verkaufen und das Wochenende anders zu nutzen. Voraussichtlich werde ich mir (wenn es mir gut geht) am Samstag die Kamera schnappen und die RPC (Role Play Convention) besuchen.

Aus demselben Grund steht auch das Chaoslarp-Con im Juni zur Disposition. Es hört sich toll an und wäre endlich mal wieder ein Abenteurercon, wie ich es mir schon lange gewünscht hatte. Aber es ist ebenfalls ein Zeltcon mit Selbstverpflegung, was den Aufwand entsprechend erhöht. Auch wenn ich die Orga kenne und schätze, ebenso wie voraussichtlich die meisten NSCs, weiß ich nicht genau, ob das für mich aktuell nicht zuviel ist. Die Entscheidung ist noch nicht gefallen, aber die Tendenz läuft gerade in Richtung einer Absage.

Nicht absagen werde ich Anfang Juni ein Einladungscon in Norddeutschland. Abgesehen davon, dass es ein Geburtstagscon einer lieben Bekannten ist, die ich schon viel zu langen nicht mehr gesehen habe (abgesehen von einigen der dortigen Spielern), ist es ein Ambientecon mit Unterkunft und Vollverpflegung – ergo stressfrei. Auch das Drachenfest steht für mich nicht zur Disposition – weil ich dort weiß, was mich erwartet. Weil ich mich auf viele nette Leute freue, wie den Gorgonen (bei denen ich wieder lagern darf), Keiv, den Chevalier, Frieda Fluchbrecher, … Es ist zwar auch mit Übernachtung im eigenen Zelt, aber verpflegen werde ich mich wie immer in der Stadt. Gefühlt ist es einfach etwas Anderes.

Derzeit wird mein Leben etwas durcheinander gewirbelt. Prioriäten verschieben sich, der Burnout fordert seinen Tribut. Es bleibt ergo spannend. Ich lebe in interessanten Zeiten 😉


Mehr Texte über meinen Burnout finden sich übrigens in meinem OT-Blog hier: http://www.eifelrabe.de/category/mylife/adventureoflife/

10/24/15

The Border Reiver – mein erstes Reenactment-Projekt!?

Seitdem ich im letzten Urlaub erst in Galashiels, später dann bei Hermitage Castle und anderen Orten, über die Border Reivers gestolpert sind, habe ich mir direkt mal ein Buch über diese Bande bestellt.

Direkt bestellt heißt nicht direkt geliefert, denn der Nerd-Buchladen meines Vertrauens („Briels“ in Sinzig) und ich haben uns für die günstige Variante aus Übersee entschieden. Vielleicht nicht die beste Entscheidung meines Lebens. Von August bis Anfang Oktober (als wir den Lieferanten gewechselt haben) hat er viele Mails erhalten, dass das Buch unterwegs ist. Ich vermute das befindet sich immer noch irgendwo an Bord eines Kanus irgendwo auf dem Atlantik. Kann mir nicht erklären, wie eine Buchlieferung aus den USA bis hier hin mehr als acht Wochen brauchen soll …

Wie auch immer: Das Buch ist jetzt angekommen und immer noch frage ich mich – wird das mein erstes Reenactment-Projekt?

2015-10-24_border-reiver

07/26/15

Der Musketierbart

Die Entscheidung ist gestern morgen gefallen. Also was mich hinsichtlich des Bartes schon in den Beiträgen hier und hier umgetrieben hat. Es ist ein Musketierbart, Knebelbart, Victor-Emanuell-Bart oder wie man ihn auch immer nennen möchte geworden. Und so sieht das jetzt aus:

2015-07-26_askir_fb_bart_01

2015-07-26_askir_fb_bart_02

Jetzt muss er aber noch etwas mehr wachsen, damit der Oberlippenbart gezwirbelt werden kann und der Kinnbart etwas spitzer zuläuft. Aber das wird bis zum nächsten Con mit Askir nach dem Drachenfest schon werden.

07/17/15

Die Bartfrage

Im Alter von 16 Jahren ging mir das tägliche Rasieren auf den Keks – vor allem im Bereich über der Oberlippe und am Kinn. Seitdem habe ich (bis auf kleine Ausrutscher der Klinge für einige Tage mal abgesehen) zumindest immer einen Bart um den Mund herum stehen lassen. Im Jahr 2006 habe ich mal ganz naiv wuchern lassen, bis ich schon die Enden des Schnurrbarts zwirbeln konnte, wie man auf den Fotos vom dorlónischen Con „Firnluchs 2“ im Dezember 2006 sehen kann:

2006_bart

Wie man sieht: Es war primär ein Wuchern, ohne dass ich mir wirklich Gedanken und Schnitt und Form und Pflege gemacht hätte. Der große Vorteil dieses wilden Wuchses lag aber darin, dass er sich gut zur Vorratshaltung eignete – es blieb immer etwas hängen. Meine Frau fand das nicht so großartig, so dass dieser Bart irgendwann wieder dem Bartscherer zum Opfer fiel und auf eine zivilisierte Länge zurück fand.

Gerade habe ich aber wieder Lust meinen Bart etwas länger wachsen zu lassen. Oder besser: Ich lasse ihn aktuell länger wachsen. Derzeit noch relativ wild (bis auf den Bereich über der Oberlippe, um die Vorratshaltung zu minimieren), aber bevor man eine Form rein bringt, muss man ja Fülle haben. Zudem informiere ich mich auch über die Möglichkeiten, um ihn nicht nur formschön, sondern auch gepflegt zu halten. Auch, damit die gezwirbelten Enden des Schnurrbartes (anders als 2006) in Form bleiben.

Doch bevor der Bart in Form gebracht wird, sollte ich mich für eine Form entscheiden. Dabei wird ein leicht gezwirbelter Schnurrbart auf jeden Fall dabei sein – nur über den Rest bin ich mir noch nicht ganz einig, möchte es aber innerhalb der nächsten Woche (also vor dem Drachenfest) entscheiden. Dabei bzw. deswegen soll er auch in erster Linie zu Askir (und natürlich zu mir OT) passen. Hier dann mal ein paar Skizzen über für mich mögliche Formen:

2015-07-17_bart_0a

Mich interessiert Deine Meinung – und wenn Du noch weitere Vorschläge hast, dann her damit 😉 Ergo: Kommentiere doch einfach hier unter diesem Beitrag oder kontaktiere mich über meine Facebook-Seite, die man auch gerne liken darf. Ich bin gespannt.

08/20/14

Forums-Design :)

Seit April unterstütze ich Oda bei der Administration meines „Heimat-Forums“ FantasticCulture und habe mich als Erstes dem Design gewidmet. Jetzt gibt es einige neue Styles, unter anderem für die Rittermark Orktrutz, in der ich den Reichsritter Mathras von Orktrutz spiele, und für die Dorlónische Handelskompagnie, in der mein Capitaine Myron d’Auras tätig ist.

2014-08-20_fc_rmo

2014-08-20_fc_dhk

Heute habe ich dann mal einen blauen Stil gebastelt. Für Askir und die „Handels-Compagnie Havena“. Für den Blauen und für die Freiheit. 🙂

2014-08-20_fc_hch

05/14/13

Das Leben geht weiter …

not_all_thoseUnd plötzlich ist alles anders. Plötzlich kann man nicht mehr. Ist am Ende. Und kann man sich alleine nicht mehr helfen. Ein schleichender Prozess und wenn man es bemerkt, ist es auch fast zu spät. Runterschalten. Abschalten. Abstand gewinnen. Zur Ruhe kommen. Wieder zu sich finden. Graben. In seiner Seele. In seinen Erinnerungen. Sich sicher finden. Neue Dinge aufdecken. Neue Verhaltensweisen finden. Etwas zurück zu den Ursprüngen. Etwas vorwärts in die Zukunft. Einen Schritt nach dem Anderen. Der Weg ist das Ziel. Und: Alles wird gut.

Erst wird alles Anders. Neue Erkenntnisse. Neue Wege finden. Alte Wege, die gut waren, wieder beschreiten. Alte Wege, die schlecht waren, sperren. Nachdenken. Nachsinnen. Prioritäten setzen. Neu setzen. Was ist nötig? Was ist unnötig? Was tut einem gut? Was nicht? Wer tut einem gut? Welche Beziehung hat sich überlebt?

Über das Leben nachdenken. Was ist falsch gelaufen? Was hat man gemacht, was man besser gelassen hätte? Was hat man aufgegeben, was man besser fortgeführt hätte? Wo hat man sich in eine falsche Richtung verrannt? Wo soll der Weg zukünftig hingehen?

Fragen, die sich nicht von Heute auf Morgen beantworten lassen. Fragen, die Zeit brauchen. Und auch oft professionelle Hilfe. Fragen, die mich noch einige Zeit lang begleiten werden.

Aber das Leben geht weiter …

12/20/12

Larp & ich – ein paar Gedanken

2012-10-20_hagen-hoppe-fotografie_larp_chaoslarp_015Die Bilanz 2012 sieht larptechnisch ernüchternd aus. Vier Veranstaltungen mit insgesamt acht Tagen. Und bei allen habe ich faktisch nicht gespielt, sondern in erster Linie fotografiert und – in einem Fall – gefilmt (Video). Beim letzten Con habe ich dann auch mit Erschrecken feststellen müssen, dass mein Kopf so voll von anderen Sachen war, dass ich gar nicht in der Lage war in meine Rolle zu kommen und mich auf das Spiel einzulassen. Als es zu dunkel war, um noch zu fotografieren, habe ich – während das eigentliche Spiel noch lief – alleine in einer Ecke gesessen und mir über alles Mögliche außerhalb vom Larp Gedanken gemacht.

Die Erkenntnis, dass dieses Jahr die Arbeit zu viel meiner Zeit und meines Kopfes in Anspruch genommen hat bzw. nimmt (wie ich es schon mal in einem Beitrag hier erwähnte, aber für mich selber wohl nicht recht in den Konsequenzen realisierte), während ich alle meine Hobbies über das Jahr aufgegeben habe bzw. hinter die Arbeit gestellt habe (Beurlaubung vom THW, Absage mehrerer Cons, etc.), kam. Vielleicht nicht früh genug, aber indessen habe ich festgestellt, dass ein – vor allem geistiger Ausgleich zur Arbeit – erforderlich ist. Die Umsetzung dieser Erkenntnis bzw. der daraus erwachsenden Konsequenzen in die Realität ist dabei aber leider nicht so einfach, wie man sich das vielleicht vorstellt. Schließlich hat das auch was mit dem persönlichen Umfeld zu tun, was sich nicht immer so simpel ändern lässt. Aber ich arbeite daran, auch wenn das noch etwas dauern kann.

Grundsätzlich merke ich derzeit, dass meine Lust auf Larp wieder zunimmt, wobei ich noch versuche herauszufinden, ob es derzeit die Lust ist an neuen Konzepten oder wirklich am „realen“ Spiel. Für Letzteres werde ich wohl noch einige Zeit brauchen, damit mein Kopf ausreichend frei ist, um mich darauf einlassen zu können. Grundlage dafür ist aber auch, dass ich jetzt auch im Larp einfach primär das mache, worauf ich Lust habe – also was mir Spaß macht und nicht was Andere gerne hätten. Es ist nicht so, dass explizit „Forderungen“ kämen, aber es ist vollkommen normal, dass andere Leute auch Wünsche und Vorstellungen und Anforderungen an einen haben, was die Spielweise oder die Charakterwahl angeht – absolut legitim, nur muss ich mich davon freimachen dem zu folgen, um die Leute nicht zu enttäuschen (unabhängig davon, ob ich darauf Lust habe). Das ich das zuweilen mache ist Niemanden außer mir selbst vorzuwerfen, aber das ist eine Allen-Rechtmach‘-Versuchung, von der ich wegkommen muss.

Natürlich muss ich nicht nur im Larp mehr an mich denken, sondern in meinem ganzen Leben. Das bedeutet nicht auf Teufel komm raus egoistisch zu sein, aber es nicht Jedem Recht machen zu wollen, sondern in erster Linie Entscheidungen zu fällen, mit denen ich gut Leben kann. Und mehr für mich zu tun natürlich. So habe ich es nach zwei Jahren, in denen ich es wegen Terminprobleme (also Büro) und (vermeintlichem!?) Stress endlich geschafft den Check-up-35 hinter mich zu bringen als auch die ersten Versuche gestartet abzunehmen. Ein „Weiter So!“ kann und darf es nicht geben! Aber ich schweife ab …

Viele Projekte habe ich in den letzten zwölf Monaten ins Auge gefasst, teilweise begonnen oder zumindest Material bestellt. Naja, was man hat, das hat man und verschoben ist ja nicht zwingend aufgehoben. Aber viele Gedanken der letzten Monate sind auf Basis meiner jetzigen Lage und sich der daraus resultierenden Erkenntnisse und Überlegungen obsulent. Damit einher geht natürlich eine neuerliche Überdenkung der bestehenden und angedachten Charaktere (die natürlich keine Gewähr auf Vollständigkeit und ewiglichen Gültigkeit für sich in Anspruch nimmt):

  • Ruben van Tessel ist mit der Gewandungsplanung ja weit fortgeschritten, aber hat den unheimlichen Nachteil, dass die Gewandung, die ich gerne hätte, einen enormen Aufwand und vor allem noch Fertigkeiten benötigt, die ich nicht habe und auch gerade nicht die Muße habe sie mir anzueignen. Stress habe ich aktuell genug, da muss ich mir nicht noch mehr machen als nötig. Daher auf unbestimmte Zeit aufgeschoben.
  • Reichsritter Mathras von Orktrutz hat seine Reisekleidung zumindest in Stoffen, teilweise schon begonnen, vollständig hier liegen. Doch, wie schon mehrfach erwähnt, ist er ein Charakter, der nicht alleine spielbar ist. Ein Ritter geht einfach – meiner Vorstellung nach – nicht alleine auf Reisen. Da ich jedoch, wie schon im obigen Text erwähnt, nicht zwingend von Mitspielern abhängig sein möchte, als auch bei ihm der Zwang zur Aktion auf Cons gegeben ist (was Stress sein kann), werde ich davon Abstand nehmen, ihn in der jetzigen Situation wieder zu meinem Hauptcharakter zu machen.
  • Le Capitaine Myron d’Auras hat ein ähnliches Problem wie Mathras, denn auch er ist ohne Crew nicht darstellbar. Ein Kapitän als Händler kann meines Erachtens auch mal alleine unterwegs sein, wenn er Handelsgespräch führen möchte – aber halt nicht Myron. Er ist von seiner Art zu sehr an seine adlige Herkunft gebunden. Auch weil er damals aus den Überlegungen heraus entstanden ist eine Crew zu bilden, die einen witzigen und nicht ernst gemeinten Gegenentwurf zu den „ernsten“ Rittern des dorlónischen Reiches darstellt. Und so ist auch Myron zuweilen affektiert und gerade im Zusammenspiel mit der Crew merkt man den Ansatz. Für ein Wochenende jede paar Jahre ganz nett, aber auch nicht auf Dauer. Und dafür hat er seine neue Kleidung und ausreichend Ausrüstung.
  • Alasdair Birkenfenn ist von der Kleidung an sich recht simpel und nachdem der Stoff schon hier irgendwo rumfliegt werde ich ihn wohl auch fertig machen, auch wenn ich noch überlege, ihm statt eines Bogens eine Armbrust zu verpassen (sofern das mit dem scorischen Hintergrund vereinbar ist), da ich eine Armbrust auch universeller für andere Charaktere einsetzen könnte. Aber nachdem wir gestern entschieden haben nicht auf das „Zeit der Legenden“ sondern lieber in einen richtigen Urlaub zu fahren, wird der wohl so schnell nicht bespielt werden und wenn dann wohl auch nur, wenn wir in einer magonischen Gruppe unterwegs sind.
  • Askir hat, wie ich schon mal erwähnte, seinen Spielsinn („Ich will wohlhabend sein!“) verloren, auch wenn er sich, wie es scheint, großer Beliebtheit erfreut und seine Tavernensache eine Art Selbstläufer geworden ist. Doch er ist zeitgleich für mich indessen ein Symbol der Inaktivität im Spiel, da er immer den bequemen Weg wählt. Auch oder gerade weil ich auf Aktivität keine Lust hatte und mir indessen die Frage stelle, ob ich selber einfach träge geworden bin. Askir bringt sich nicht ein und ich tue es im Spiel auch oft nicht mehr. Smalltalk kann doch nicht alles sein … irgendwie bin ich unzufrieden und frage mich, ob der „dicke“ Askir nicht Ausdruck eines Lebensabschnitts ist, denn ich so nicht mehr weiterführen möchte …

Letztendlich, auch um mich geistig zu beschäftigen, weil man ja nicht ständig über seine aktuelle Situation brüten und sich in diesen Gedanken wie in einem Hamsterrad drehend verlieren kann und sollte, denke ich über Alternativen nach. Schließlich gibt es – inspiriert aus Literatur und Fernsehen – so viel, was man noch gerne spielen würde … 😉