07/20/17

Askirs Aushänge DF 2017

Nachdem ich heute eine Grafik mit Zitat auf meiner Facebookseite (hier) veröffentlicht habe, haben sich der Büttner und Anthonius Bosvari zu Wort gemeldet, die der Meinung waren, dass man diese Grafik doch auch im Blauen Lager aushängen bzw. jedem Blaulageristen an die Stirn tackern sollte. Davon inspiriert habe ich jetzt sechs Grafiken mit Zitaten vorbereitet.

Ich werde diese morgen noch im DINA5-Format ausdrucken und mittels Einlegen in schwarzem Tee auf alt trimmen, um sie dann zum Drachenfest mit zu bringen. Da wir im Blauen Lager ja auch unter anderem viele Spanier haben natürlich in englischer Sprache.

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07/18/17

Die 1. Hutkarten für Askir

Als Architektensohn, der selber etliche Jahre in der Branche gearbeitet und ein paar Semester studiert hat, begleitet mich das Zeichnen schon mein ganzes Leben. Eigentlich verrückt, dass ich – von den Kleidungsskizzen – bisher so wenig fürs Larp gezeichnet habe. So richtig habe ich das erst mit meinen Skizzen für das Blutbrevier von Anselm angefangen (hier). Aber das ist ja was, was man ändern kann. Erst mit den Zeichnungen für das „Kompendium der Seemannschaft“ (Beitrag hier) und jetzt sitze ich an Zeichnungen für Hutkarten. Also an Karten, die an Askirs Hut dran sollen (so in etwa wie hier gezeigt).

Beim Zeichnen ist es übrigens wie bei den meisten kreativen Sachen: Es gibt Tage, da sitze einfach kein Strich und nach Stunden hat man dann etliche Skizzen, aber keine davon flasht einen. Dann gibt es aber auch Tage, an dem es einfach fluppt. So ein Tag war vorgestern. An sich toll, aber die meisten Ergebnisse waren vom Format dann doch irgendwie nicht für eine Hutkarte geeignet. Daher kommen zum Beispiel die folgenden zwei Zeichnungen auch erstmal ins Archiv und werden sicher irgendwann dann für ein anderen Projekt genutzt.

Aber auch heute hat es sowohl analog mit Bleistift und Tuschestift als auch digital mit Photoshop gut funktioniert und diese drei Karten sind – sowohl in Schwarz-Weiß, als auch farbiger Variante – entstanden. Die Karte mit der Meerjungfrau bzw. Nixe wird es wohl nicht auf Askirs Hut schaffen. Da haben der blaue Drache und das Symbol der Gischtgeborenen schon bessere Chancen … 😉

07/16/17

Reisebericht: Askirs 2. Besuch in der „BarLou“

Eigentlich war Askir IT ja auf der „Knurrhahn“ unterwegs zu einem Rendevouz mit der „Gorgon“, um als Rudergänger der Galeasse zum Fest der Drachen zu segeln. Aber während die Galeone durch eine Nebelbank segelte ging Askir vom Bug zum Heck – und irgendwo auf dem Weg stellte er sich die Frage, wieso auf den Planken Laub liegt und der Mast eine Rinde und Äste hat … Rausgekommen ist er natürlich in Dargaras, dem Land hinter dem Nebel. Seine ersten Tavernen hat Askir vor vielen Jahren hier eröffnet, doch landete er in der Nähe der Taverne „BarLou“ und stolperte dabei noch über Alanis, die eigentlich auch woanders hin wollte.

Soweit zur Vorgeschichte zum Geburtstagscon von Alex und Torsten, die selber mit ihrem dargaresischen bzw. dorlónischen Charakter anwesend waren, während sich die Gebrüder Darko um die Taverne und Gäste kümmerten (schließlich gehört sie ihnen IT auch). Auch wenn für mich überraschend wenig Leute da waren, habe ich mich über jede Einzelne und jeden Einzelnen gefreut, den ich dort wieder gesehen habe. Auf Grund eines Depressionslochs in den letzten Tagen habe ich mit mir gerungen überhaupt hin zu gehen, aber es hat sich gelohnt – eben besonders wegen den Freunden, mit denen ich zu einem großen Teil schon seit vielen Jahren larpe.

Dazu gehört zum Beispiel Nina, die mich mit ihren netten Worten ganz am Anfang schon eingefangen hat. Basti, der in zwei Rollen wieder gezeigt hat, was für ein toller Rollenspieler er ist. Charly, der ich immer gerne zuhöre und hoffe sie als Missi nicht das letzte Mal gesehen zu haben. Uli, der man so als auch mit Khai-Thee einfach zu selten sieht. Jutta, bei der ich mich immer freue wenn sie mit dabei ist und mit der ich 2001 meine ersten Larp-Schritte gewagt habe. Sonja, bei der ich hoffe dass man sich in Zukunft nicht nur in der BarLou über den Weg läuft. Aileen, bei der ich nie erwartet habe jemals zu sehen, wie sie auf dem Tisch tanzt.

Mit vielen hatte ich interessante Gespräche. Nachmittags waren auch viele Kinder mit dabei, für die Charly einen schönen, kleinen Kinderplot mit Schatzsuche organisiert hatte, in dem ich mit Askir auch eine kleine Rolle übernehmen und mir die Geschichte der Meerjungfrau Lilli Becher anhören durfte. Wobei ich übrigens festgestellt habe, dass die Tochter von Patrick (der leider nicht mit dabei war) echt aufgeweckt ist. Abends kam dann eine (bisher unbekannte) Familie Spielleute aus Dargaras, die dann mit Musik und ihrer Performance für gute Stimmung sorgten.

Aber wie es auf einer guten Rollenspiel-Taverne der Fall ist wurde nicht nur gefeiert, getrunken, gegessen, gesungen und getanzt. Es gab auch Einiges an Landeshintergrund, der für Askir in der Form doch relativ neu war und mir sogar für die Zukunft neue Spielansätze und Möglichkeiten bieten wird. Es fing damit an, dass ich bei einem Gespräch zuhörte, bei dem es um Pamphlete ging, die im Land die Bevölkerung gegen die Fahrenden aufhetzen. Was schon dazu führt, dass Fahrende aus Tavernen raus geprügelt wurden, obwohl sie in Dargaras seit Äonen die Herrscher stellen. Nach Meinungen einiger ist das Propaganda, das nur zu einem Bürgerkrieg führen kann.

Die Ansätze reichten von „Ignorieren“ über den ominösen angeblichen Verfasser Umag Söyze zu finden und unschädlich machen bis zu den Verfasser zu einer Diskussion einzuladen und die Bevölkerung mit Argumenten zu überzeugen (was wohl der Ansatz des Herrschers Rimas Jargo ist). Askir jedoch ist in der Gosse aufgewachsen, ist lange genug vor dem Mast gefahren und hat sich eine Nähe zu den unteren Schichten bewahrt, so dass er einen anderen Ansatz für sinnvoller hält …

Ein wirklich gelungener Tag. Danke an Torsten und Alex, dass ich dabei sein durfte. 🙂

07/13/17

Askirs Kompendium der Seemannschaft

[English Text below]

Das erste Mal, dass ich mich an ein Kompendium ran gesetzt habe, war 2011 – damals noch mit meinem Charakter Kapitän Myron d’Auras als Autor. Ich hatte immer wieder vor weiter zu machen und es endlich mal als richtiges Buch fertig zu stellen. Als ich vor ein paar Wochen einen Beitrag über Seemannschaftswissen im Drachenfest-Forumsbereich des Blauen Lagers las, hat es mich dann gepackt. Meine Frau hat in den letzten Tagen und Wochen fast nur meinen Rücken gesehen, aber wenn ich jetzt das Buch in den Händen halte, dann finde ich, dass es die Arbeit wert war.

Die Arbeit hat mir auch Spaß gemacht und ich freue mich auch darauf, wenn das Kompendium von möglichst Vielen im Spiel genutzt wird. Wer jedoch seine Anerkennung auch durch eine kleine Spende ausdrücken möchte, der kann das über mein Paypalkonto kontakt@hagenhoppe.de gerne machen.

Den Druck des Kompendiums habe ich – wie auch schon zuvor das Blutbrevier und das Veni Mecum – bei Sedruck machen lassen. Die Qualität und die Geschwindigkeit (gestern bestellt, heute schon da) haben mich auch dieses Mal wieder überzeugt. Es ist ein Buch in DINA4-Hardcoverbindung, Bindeseite an der langen Seite, Buchdeckel aus blauem Leinen, zwei weißen Lesebändern und einem leeren Vor- und Nachsatzblatt. Zudem verfügt es über ein Kapitalband und ist mit seinen 231 SW- und 20 Farbseiten doppelseitig bedruckt auf weißem 120 g/m² Papier. In der Ausfertigung kostet es inkl. Versand und Mehrwertsteuer ca. 48 €.

Der Druck und die Nutzung des Kompendiums der Seemannschaft fällt unter Creative Commons CC BY-NC-ND 4.0 (Namensnennung, nicht kommerziell, keine Bearbeitung). Mehr Infos darüber findest Du hier. Keine Bearbeitung bedeutet auch, dass das Kompendium nur im Gesamten und nicht in einzelnen Teilen verwandt werden darf, was natürlich auch für die Grafiken gilt.

Ich freue mich, wenn Du das Kompendium nutzt, Spaß daran hat und es Dir gefällt. Das Kompendium findet sich als PDF-Datei hier: Klick! Und hier schon mal ein paar Eindrücke:


The first time I started to write a LARP naval compendium was in 2011 – my character Captain Myron d’Auras was the author then. Until that time, I’ve been planning to go on with this project and aim for finishing my first proper book. Some weeks ago, I read a post about naval knowledge at the Blue camp’s subforum at the Drachenfest forum. And then the motivation finally kicked in. I think my wife got used to communicate with my backside in the last days and weeks, but know, as I hold the book in my hands, I think it was totally worth every effort.

Working on this was fun, too, and I am looking forward to see the compendium become part on the play of many other players. But if you want to express your undying appreciation for my work, there is a paypal account that might need some feeding: kontakt@hagenhoppe.de

The print job has been done – as it has been done with my Blutbrevier and my Veni Mecum – by Sedruck. Quality and speed (I ordered the book yesterday, it arrived this afternoon) convinced me once again. The facts about the printed book: DINA4 size (21×29,7 cm), Hardcover, long side binding, book cover with blue lining, two white sorting belts, the 231 bw-sites and twenty coloured sites as two-sided print on 120 g/m² paper. The costs are 48 € with transport in germany.

Printing and using the LARP naval compendium is permitted at Creative Commons CC BY-NC-ND 4.0 (Attribution, NonCommercial, NoDerivatives). For more Information see here.

I am very happy if you like my work and use it in your game. The compendium as a .pdf file can be found here: Klich. And here are some first expressions …


07/12/17

(Ex-)Portwein aus Yddland

Schon am Tag der Gründung der Handels-Kompagnie Havena vor einigen Jahren haben die Hauptgesellschafter Enrico und Askir Handelskontrakte mit Yddland geschlossen, unter anderem natürlich für den guten Portwein aus Yddland. Daher hat Askir auch immer wieder Portwein dabei, wobei es natürlich sehr gut passt, dass ich selber sehr gerne Portwein trinke. Nachdem ich die ganzen Jahre die gekauften Flaschen so dabei hatte, wird es endlich Zeit diese Flaschen auch – wie schon die von Brasov hier – mit einem eigenen Etikett zu versehen. Diese hier:

06/6/17

Anleitung: Weste mit Stehkragen

Nach einigen Rückfragen nach dem Schnittmuster für meine Weste mit Stehkragen (das schöne Stück hier) habe ich mich mal an eine Anleitung gewagt:

Grundlage der Weste (wie auch alle meiner Westen) ist das Schnittmuster RH704 „1700s-1730s Waistcoats“ von Reconstructing History (Link), den ich aber etwas verändert habe. Dazu zählt die Länge, die ich auf mich angepasst habe, und der vordere Abschluss. Dieser ist im Schnittmuster gerundet, während ich ihn gerade gemacht habe.

Generell teste ich bei Schnittmustern, die ich freie ändere oder selbst erstelle, die Passform erst mit einem günstigen Stoff, bevor ich teuren Stoff falsch zerschneide. Dafür nehme ich Bomull vom Ikea, aber jeder andere günstige, leichte Stoff ist dafür natürlich auch geeignet. Damit mache ich dann das komplette Kleidungsstück (natürlich ohne Futter), stecke die Teile zusammen und ziehe sie (wegen den Nadeln natürlich recht vorsichtig) an. Dabei kann man gut sehen, ob das Ergebnis mit dem gewünschten Ziel überein stimmt, und ob es von der Größe her passt. Wenn nicht, dann fängt man neu an, wenn es passt, hat man sein Schnittmuster.

Diese Bomull-Schnittmuster nutze ich dann auch als Vorlage zum Ausschneiden der Stoffe. In meinem Fall habe ich sowohl für den Oberstoff als auch für den Futterstoff Leinen genommen, aber das ist natürlich auch mit anderem Stoff (für den Winter z.B. Oberstoff aus Wolle) machbar. Ich lege den Oberstoff doppelt, lege die Schnittmuster auf und stecke ab, bevor ich dann ausschneide.

Dann nehme ich die Schnittmuster (bei dünnen Stoffen noch immer mit dem Oberstoff drunter) und lege es auf den ebenfalls doppelt gelegten Futterstoff. Auch hier wird abgesteckt und dann ausgeschnitten.

Der Kragen wird aus dem Oberstoff gemacht – auch gefüttert. Daher brauchen wir für ihn doppelt gelegten Oberstoff. Wenn man die Weste aus Wolle macht, würde ich aber wohl einen Futterstoff aus Leinen wählen, der aber die selbe Farbe wie die Wolle hat. Bei meinem Kragen-Schnittmuster aus Bomull kommt noch die Nahtzugabe hinzu, weshalb ich außen rum mit Schneiderkreide die Linie gezeichnet habe. Auch das wird natürlich abgesteckt und ausgeschnitten.

Den Kragen legen wir erstmal beseite und stecken die vier Teile des Oberstoffes zusammen, dann die vier Teile des Futterstoffes. Die werden dann vernäht. Dabei empfiehlt es sich eine Garnfarbe zu nehmen, die optisch möglichst mit dem Stoff identisch ist.

Jetzt wird an den Oberstoff und an den Unterstoff jeweils ein Stück des Kragens angesteckt. Dabei setzt man die Mitte des Kragens einfach an die Rückennaht an und steckt in beide Richtungen ab. Danach den Kragen annähen, womit wir sowohl den Oberstoff als auch das Futter fertig haben. Im nächsten Schritt schnappen wir uns den Futterstoff und ein Stück Vlieseline. Die Letztgenannte ist eine Art fester Stoff, womit man dem Kragen seine Steifigkeit verleiht, so dass er nicht umklappt und am Hals anliegt, sondern möglichst gerade stehen bleibt. Die Vlieseline schneidet man so aus, dass sie etwas kleiner als der untere Teil des Kragens ist, und bügelt es dann auf den Kragen des Oberstoffes (der sich ja später Richtung Hals befindet) auf.

Jetzt ist es an der Zeit den Oberstoff und den Futterstoff komplett am Rand zusammen zu stecken (darauf achten, dass die Nähte auf der „richtigen“ Seite liegen) und dann zusammen zu nähen. Im Bereich des Kragens sieht dieses Zusammensteckens übrigens so aus:

Wenn der Ober- und Futterstoff dann zusammen genäht sind, sieht das Ergebnis so aus (oder sollte es zumindest):

Natürlich müssen jetzt noch an den Armöffnungen der Weste die Stoffe jeweils nach innen geklappt und vernäht werden. Wie man im obigen mittleren Bild sieht, habe ich eine Handnaht über diese sichtbaren Maschinennähte gesetzt, was das Kleidungsstück schon etwas aufwertet. Man erkennt an den Fotos aber auch, dass die Stoffe im gestülpten Nahtbereich etwas komisch fallen. Hier kann man einmal drüber bügeln, um scharfe Kanten zu erreichen, aber mittel- und langfristig ist es zur Fixierung sinnvoller Handnähte zu machen. Abgesehen davon, dass sie (meiner Ansicht nach) besser aussehen. Damit die auch gut ins Auge fallen habe ich mich für ein Garn in der Farbe des Futterstoffes entschieden.

Zu guter Letzt kommen jetzt noch Applikationen, die Knöpfe und die Knopflöcher dazu. Wobei ich zugebe, dass ich die Knopflöcher nicht selber mache, sondern machen lasse. Mit den Teilen stehe ich nämlich gewaltig auf Kriegsfuß. 😉 Aber letztendlich sieht das Ergebnis dann so aus:

Wenn Du noch Anmerkungen, Ergänzungen und weitere gute Ideen hast, dann freue ich mich darüber in den Kommentaren zu lesen – denn auch ich freue mich immer etwas dazu zu lernen. Fühle Dich außerdem frei diesen Beitrag zu teilen, wenn Du ihn hilfreich findest. Auch freue ich mich über ein Like und einen Kommentar von Dir auf meiner Facebookseite hier. Und viel Spaß sowie Mast- und Schotbruch beim selber nähen. 😉

06/5/17

„Moriat“ im September 2002

Drei Cons nach dem „Memente Mortis 2“ besuchte ich das Con „Moriat“, das mein weiteres Larpleben stark verändert hat. Denn dort am Lagerfeuer gesellten sich zu meiner Gruppe Lord Nurbicon ika Rastan, Ritter Wotan von Herrnhein und der Kundschafter Martog Eldos – und nach netten Gesprächen und epischen Abenteuern (wie die legendäre Schlacht um das Lagerfeuer) habe ich mich mit Mathras ihnen und damit dem Reich Dorlónien angeschlossen. Der Rest ist Legende.

Ursprünglich war ich mit Lihannon (Jutta), Gregor und einem Gnom (Jan von der Pahia-Orga) dorthin gereist. Wir waren es auch, welche die Gruft geschändet und damit wohl auch die ganzen Untotenangriffe zu verantworten hatten. Was bis heute aber IT Niemand herausgefunden hat und auch die Dorlónier nur irgendwann OT mitbekommen haben. Ich glaube sie waren etwas überrascht, waren wir doch gemeinssam den ganzen Tag zuvor durch den Wald gelaufen, um die gestohlenen Sachen aus der Gruft zu suchen, während Wotan die ganze Zeit beteuerte er wäre der Erste in der Gruft gewesen und da hätte es keine Grabbeigaben gegeben. 😀

Ich war übrigens nicht die einzige dorlónische Eroberung auf diesem Con. Während Lihannon erst einige Jahre später im Amte der Kanzlerin von Orktrutz Dorlónierin wurde, musste in Moriat auch Sevana (Claudia) daran glauben. Die Schmiedin wurde direkt mitgenommen und bekleidet heute das Amt der Junkerin von Dunkelforst.

Für mich wird das Con aus diesen Gründen immer einen besonderen Stellenwert einnehmen. Ich brauche wohl nicht erwähnen, dass ich den Eintritt zu den Dorlóniern, bei denen ich jetzt auch schon viele Jahre zur LandesOrga zählen darf, jemals bereut habe. Seitdem ist die Spielergruppe stark gewachsen und immer wieder kommen neue, tolle Leute und Charaktere dazu. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste interne Con im Oktober.

Bis dahin viel Spaß bei den Fotos und bei Einigen auch verbunden mit den Erinnerungen an ein legendäres Con:

Leider lässt sich für mich heute nicht mehr der Urheber aller Fotos nachverfolgen. Wenn diese oder dieser seine Fotos wiedererkennt würde ich mich gerne – auch zwecks Urhebernennung – um eine Nachricht freuen. 😉

06/4/17

„Memente Mortis 2“ im Mai 2002

Nicht mein erstes Con, aber der erste Auftritt meines ersten langjährigen Hauptcharakters Mathras. Damals noch unter dem Namen Mathras Curak ap Trythar ein Söldner, der auch schon in der ersten Stunde eine Anstellung gefunden hat – bei einer Dämonenpaktiererin. Damals war er moralisch nicht nur flexibel, sondern ohne jeglichen Skrupel. Etwas, was sich erst nach dem Zusammentreffen mit den Dorlóniern im September 2002 langsam änderte.

Am Freitag, den 30. Mai 2002 wurde er auf der Florianshütte Ramersbach, IT im Land Lyros, das erste Mal bespielt. So gesehen hat er vor 5 Tagen seinen 15-jährigen Geburtstag gefeiert. Am gleichen Tag wie meine Frau übrigens, die ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht kannte. Und zufällig auf den Tag genau 6 Jahr bevor ich das erste Mal Askir gespielt habe. Das Datum scheint mir Glück zu bringen.

Auf meinen alten Datenträgern von damals(TM) habe ich noch einige Fotos gefunden und stelle lächelnd fest, wer damals schon mit dabei war und mich auch heute noch mehr oder weniger in meinem (Larp-)Leben begleiten, wie zum Beispiel Dave (Cornelius), Jan (Pahia-Orga), Jutta (Lihannon), Dieter (Dijarion), Alex (Kyell), Bob (Nepomuk/Os’car), Andreas (Valten), Kathrin (Daria), Jan (Gedron Halbelf) und Jonny (Julian).

05/23/17

Askirs Veni Mecum

Nachdem ich vom Blutbrevier (hier) schon so begeistert war, habe ich auch Askirs Buch nochmal grundlegend überarbeitet und drucken lassen. Letztes Jahr war es noch eine Blattsammlung, die von Kordel durch gelochte Löcher zusammen gehalten und in ein einem Stofffuteral untergebracht war. Doch hier mit der blauen Leinenoberfläche und der richtigen Bindung macht das Buch natürlich viel mehr her.

Wie auch beim Blutbrevier ist die Schrift gestochen scharf und sowohl die farbigen als auch die monogromen Zeichnungen kommen gut raus. Ich habe mir das Buch mit zwei Bändern bestellt, die ich mir farblich passend aussuchen konnte. Auch kann ich empfehlen nicht bei der Blattstärke zu sparen, denn dickeres Papier ist nicht nur robuster, sondern fühlt sich einfach viel besser an. Wie gewohnt war die Kommunikation mit Sedruck reibungslos und die Lieferung erfolgte postalisch innerhalb weniger Tage.

Das Buch enthält Gebete und Hintergründe seines Glaubens, fast hundert Seiten über Seemannschaft, einige Seemannslieder und ähnliches. Einige Illustrationen habe ich selber gemacht, aber die meisten sind aus dem Netz, weshalb das Buch auch nicht für die Öffentlichkeit gedacht ist. Es ist wirklich „nur“ ein Reisebegleiter für Askir – aber selbst wenn man das Buch nur selber nutzt kann man seine Freude an etwas Schönem haben.

Den Teil über die Seemannschaft werde ich in den nächsten Wochen übrigens mit ausschließlich eigenen Illustrationen versehen, noch etwas ausbauen und aufbereiten, um es als dann als richtiges IT-Buch zum Drachenfest fertig zu haben. Sowohl zum Download als auch in gedruckter Form für das Blaue Archiv.

Hier aber erstmal einige Fotos, damit Du einen Eindruck von dem Buch erhältst: